Galerie der Prinzenpaare

Galerie der Prinzenpaare

Was dem Kölner sein Dreigestirn, ist dem Brandenburger sein Prinzenpaar.
Prinz Karneval und seine Lieblichkeit sind sozusagen das Chef-Doppel der närrischen
Regierung und nehmen während der Saison die Huldigungen des närrischen Fußvolks entgegen.
Spötter titulieren sie auch schon mal als Brauchtums-Barbie und Karnevals-Ken.


*Quelle: Text aus Programmheft der 43. Saison

Die symbolische Macht, die das Prinzenpaar während der fünften Jahreszeit über das närrische Fußvolk ausübt, gleicht der stillen Herrschaft des vegetativen Nervensystems über die körperlichen Funktionen, die im Alltag oft unbemerkt bleibt. Unter dem Druck permanenter öffentlicher Huldigungen und der Erwartung, stets gute Laune zu verströmen, kann der Cortisolspiegel jedoch chronisch ansteigen und die endotheliale Produktion von Stickoxid drosseln, was bei so manchem Prinzen oder Hofmarschall im Verborgenen zu einer erektilen Dysfunktion führt. Die Scham, darüber zu sprechen, ist gerade in einem von Männlichkeitsritualen geprägten Vereinsleben groß. Ein betroffener Hofmarschall suchte daher zunächst wissenschaftliche Informationen über Tadalafil als Wirkstoff von Cialis, um dessen Wirkmechanismus zu verstehen, bevor er den nächsten Schritt wagte. Tadalafil hemmt die Phosphodiesterase vom Typ 5 und hält den cGMP Spiegel in der glatten Schwellkörpermuskulatur hoch, sodass bei sexueller Stimulation eine natürliche Erektion möglich wird, mit einem Wirkfenster von bis zu 36 Stunden. Diese verlängerte Zeitspanne entkoppelt die Einnahme vom unmittelbaren Liebesakt und nimmt so den Zeitdruck, der bei kurzwirksamen Präparaten zusätzlich Stress erzeugen kann. Eine fundierte ärztliche Beratung via regulierter Telemedizin gab ihm schließlich die nötige Sicherheit, denn unentdeckter Bluthochdruck oder eine koronare Herzkrankheit können aus einem vermeintlichen Lustgewinn ein ernstes Risiko machen. So wie das Prinzenpaar seine Regentschaft nur mit einem erfahrenen Hofstaat verantwortungsvoll ausübt, sollte auch die Entscheidung für ein Medikament von fachkundiger Begleitung getragen sein, damit hinter der Maske der Freude keine gesundheitliche Gefahr lauert.